Mit freundlicher Genehmigung der Saale-Zeitung
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Vortrag über Friedrich Philipp von Abert am 22. Februar (Referent: Erik Soder von Güldenstubbe)

Zu einem interessanten Vortrag war am vergangenen Freitag in den Vortragsraum des Deutschordensschlosses nach Münnerstadt eingeladen worden. Erik Soder von Güldenstubbe, Diözesanhistoriker aus Würzburg, referierte über Friedrich Philipp von Abert, einem Münnerstädter, der Erzbischof von Bamberg war. Sehr fachkundig wusste Güldenstubbe vieles über diese interessante Persönlichkeit zu berichten. Die rund 30 anwesenden Besucher waren vom Vortrag begeistert.

Friedrich Philipp von Abert, von dem übrigens in der Rathausdiele in Münnerstadt ein überlebensgroßes Gemälde hängt, wurde am 1. Mai 1852 in Münnerstadt geboren. Sein Abitur legte er hier ab, anschließend studierte er Philosophie in Passau. Mit 19 Jahren trat er in das Würzburger Priesterseminar ein, empfing vier Jahre später die Priesterweihe und war anschließend in der Seelsorge tätig. 1882 promovierte er und wurde 1885 außerordentlicher Professor für Dogmatik am königlichen Lyzeum in Regensburg. Am Lehrstuhl für Dogmatik war er seit 1890 an der Universität Würzburg tätig und wurde dort 1900 Rektor. Die Bischofsweihe erhielt er am 1. Mai 1905. Nach schwerer Krankheit starb er am 23. April 1912 im Amt und wurde im Bamberger Dom beigesetzt. Er gründete zahlreiche neue Pfarreien und ließ Kirchen bauen.

Doch nicht nur das Leben dieses Münnerstädters war sehr interessant: geschickt verstand es Erik Soder von Güldenstubbe nicht nur auf die Vita dieses Bischofs einzugehen, sondern wusste auch über die Zeit interessantes zu berichten, in der von Abert lebte und wirkte. Es war nämlich eine Zeit des Umbruchs, wo sich neues gegen altes durchzusetzen versuchte, nicht nur in der Theologie. In der Jugend von Aberts fand das Erste Vatikanische Konzil statt, bei dem die Unfehlbarkeit des Papstes zum Dogma erhoben wurde, was für große Differenzen in der Gesellschaft und auch im Klerus sorgte. Unter Reichskanzler Bismark kam es auch zum Kulturkampf, der die katholische Kirche in Bedrängnis brachte – von Abert verfolgte die politische Entwicklung sehr interessiert. Aber auch die Arbeiterfrage und die Entwurzelung vieler Menschen in dieser Zeit waren Themen, gegen die von Abert abzumildern bzw. zu lösen suchte. Güldenstubbe verstand es, auch den inneren Zwiespalt zu schildern, in dem von Abert durch die Herausforderungen der Zeit steckte. Und so wurde es für alle ein sehr interessanter und informativer Abend, was auch der große Applaus zeigte, mit dem das Publikum die Fachkenntnisse und die interessante Vortragsweise des Diözesanhistorikers würdigte. Bei einem Gläschen Wein bestand dann im Anschluss die Möglichkeit, in lockerer Runde über den Vortrag zu diskutieren und Fragen zu stellen. „Es war wirklich ein interessanter Vortrag über einen großen Münnerstädter“ so Bürgermeister Helmut Blank. Mit historischen Bildern untermalte Güldenstubbe sein Referat.

Öffnungszeiten:

 

Montag: geschlossen

Di.-Fr.   10 bis 16 Uhr

Sa.        10 bis 14 Uhr

So.        13 bis 17 Uhr

Sonntags

ab 13.00 Uhr geöffnet

Kartenvorverkauf hier!

 

 

Impressum:

 

KulTourisMus im Schloss

Vorstand Inge Bulheller

Deutschherrnstr. 18

97702 Münnerstadt

 

Tel.:  09733/78 74 82

Fax:  09733/78 74 83

 

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Internet: www.kultourismus-im-schloss.de

 

Steuer-Nummer:

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