ERLEBNIS-RUNDGANG durch unsere liebenswerte Stadt

1 Stadtmauer:
errichtet bis 1251, früher davor Trockengraben oder Wasserarm, ursprünglich größere Zahl von kleinen Mauertürmen (jetzt noch zwei Turmfundamente). Nach dem Durchgang erblickt man rechts das

2 Obere Tor:
ca. 35 m hoch, erbaut Mitte des 13. Jahrhunderts, im Obergeschoss (um 1570 aufgesetzt, Renaissancegiebel) früher Türmerwohnung, Tormadonnen um 1380. Geradeaus durch das Schäfergässchen (an der Ecke früher Wohnhaus des Gemeindeschäfers) führt der Weg zur Bauerngasse (im Mittelalter Wohnbereich der Münnerstädter Bauern), der man 30 m nach links folgt. Dort erblickt man links den

3 Bildhäuser Hof:
ältester Gebäudekomplex der Stadt, ursprünglich Patrizierhof, ab 1405 Stadtniederlassung des Zisterzienserklosters Maria Bildhausen, Kastenhof, Fachwerk um 1550. Weiter geht es nach rechts über die Sudhausgasse und Hennebergstraße zur Veit-Stoß-Straße. Lenkt man die Schritte nach links (Norden) steht man nach ca. 100 m vor dem spätgotischen

4 Rathaus:
errichtet um 1469, früher im Erdgeschoss offene Markthalle, 1820 Abnahme des weiteren Obergeschosses, auf der Nordseite über dem Eingangsportal Wappen der früheren Stadtherren (Grafen von Henneberg, Fürstbischöfe von Würzburg, Königreich Bayern), heute Sitz der Stadtverwaltung mit Tourismusbüro (Erdgeschoss, Nebeneingang). Rechts vom Eingang zur 

                                                  Salzgasse stehen stattliche 

 

5 Bürgerhäuser:
Renaissance-Haus mit Treppengiebel (1578), daneben schmales Fachwerkhaus, etwas weiter Barockgebäude (Mansarddach) des „Fränkischen Hofes“. Durch die Salzgasse gelangt man zum

 

6 Anger:
früher Viehmarkt, Abstell- und Arbeitsfläche in der Stadt, heute Festspielplatz. Beim Blick nach rechts erkennt man am Südende des großen Platzes das

7 Landgerichtsgebäude:
ab 1588 Sitz des Amtmannes des Bischofs von Würzburg, 1744 / 48 in barockem Stil neu gebaut, bis 1973 Sitz eines Amtsgerichts. Dreht man sich nach links, steht man vor zwei Fachwerkgebäuden, die durch einen Torbogen mit zwei Türmchen und einem Marienbild verbunden sind. Das größere Gebäude ist das

8 Heimatspielhaus:
im Kern gotischer Bau, Fachwerkfassade von 1800. Vor den Gebäuden wird jährlich (letzter Sonntag im August und erste zwei Sonntage im September) ein historisches Volksschauspiel aufgeführt: „Die Schutzfrau von Münnerstadt“. Es stellt die wunderbare Rettung der Stadt vor den Schweden im Jahre 1641 dar (ca. 250 Mitwirkende, historische Kostüme, Rahmenprogramm an den Spieltagen). Der Weg führt über den Hafenmarkt (früher Markt für Geschirr, irdene Ware, fränkisch „Hafen“) schräg rechts zum alten Burghügel mit der

 

9 Zehntscheune der Würzburger Bischöfe:
prächtiger Treppengiebel, errichtet 1648 – 1699 mit den Steinen der Talburg der Henneberger Grafen, die ab 1100 auf dem aufgeschütteten Hügel stand, heute Feuerwehrgerätehaus, Städtische Musikschule, Stadtarchiv. Man folgt dem Burggässchen vor der Zehntscheune (links alter Türstock von 1649) nach links zum

10 Jörgentor:
erbaut um 1250, Fachwerkobergeschoss Ende 15. Jahrhundert, Vortor mit eingemauerten Steinkugeln von 1595, Tormadonnen von 1380, in der Grünanlage zwischen Talbach und Stadtmauer Reste eines Geschützturmes, an der Stadtmauer alter Pulverturm, jetzt romantisches Wohnhaus. Im Jörgentor früher Jugendherberge, jetzt Sitz des Zweigvereins des Rhönklubs, Turm im Sommer gelegentlich geöffnet, herrlicher Rundblick. Geht man vom Jörgentor zurück in die Stadt Richtung Stadtpfarrkirche, erblickt man rechts neben der alten „Hafnerei“ von 1496

                                          (frühere Töpferwerkstatt) den

11 Henneberger Hof:
Wohnhaus des hennebergischen Amtmannes mit Henneberger Wappen über dem Tor und große Zehntscheune mit neu gestalteter Durchfahrt, von 1600 – 1689 Sitz des Pfarrers, von 1660 – 1689 Sitz des Gymnasiums, jetzt Wohnhaus. Auf der anderen Straßenseite schöne Fachwerkhäuser. Nach rechts abbiegend gelangt man zum

12 Deutschordensschloss:
ehemalige Kommende, errichtet nach 1250, 18. Jahrhundert Umbau, Innenhof mit seltenem Kastenerker (1621) und Treppenhaus mit reich strukturiertem Portal (1611), im Innenhof gelegentlich Konzerte, Theater, Feste. Im Schloss sehenswertes Henneberg-Museum der Stadt Münnerstadt, über 1100 m2 zur Geschichte und Kultur der Region mit Exponaten aus den Bereichen Handwerk, Handel, Brauchtum, Volksfrömmigkeit (z.B. komplette Apotheke aus dem 19. Jahrhundert, Keramiksammlung), wechselnde Sonderausstellugen. Neben dem Deutschordensschloss ehemalige Kommendemühle und Gesindehäuser. Vom Museum aus sieht man die mächtige, hervorragend restaurierte

13 Stadtpfarrkirche:
Baubeginn 12. / 13. Jahrhundert, davon noch erhalten Westportal im Erdgeschoss des Westturmes, Kapelle mit Ölberg (um 1430), gotischer Chor (1428 – 1446) mit prächtigen Glasfenstern (um 1420), neu gestalteter Magdalenenaltar von Tilman Riemenschneider (1490 / 92, erster Großaltar des Würzburger Künstlers), vier Tafelgemälde von Veit Stoß (1504, Kilianslegende), 16 Zunftstangen (16. – 18. Jahrhundert), Apostelfiguren aus Ton (um 1420), Umbau des Langhauses durch Julius Echter zwischen 1608 und 1612, Grisaille-Malereien, Grabmale, Taufstein (1613). In der Kirche liegen Kurzführer aus. Auf der Südseite des Kirchplatzes entdeckt man das

 14 Frühmesserhaus:
Fachwerkhaus von 1627, geschnitzter Eckbalken mit Darstellung von Adam und Eva. Über die Treppe am Neubau des Pfarrhauses gelangt man in die Schwesterngasse, der man nach links zur Riemenschneiderstraße folgt. Dort erblickt man rechts das

 15 Juliusspital:
gegründet 1280, früher Alten- und Siechenheim, jetzt Altersheim, Dachreiter. Daneben barockes Wohnhaus, gegenüber schönes Fachwerkgebäude. Nach Überqueren der Straße öffnet sich am Ende der Klostergasse ein kleiner Platz. Links blickt man in die „Finstere Gasse“ mit der

16 Kelterhalle:
ehemaliges Keltergebäude des Klosters, errichtet Mitte des 16. Jahrhunderts, dann Bierkeller, bis 1349 stand hier die Synagoge der Münnerstädter Juden, ab 1351 erstes Rathaus der Stadt. Rechts sieht man die

 

 

17 Augustinerkirche:
errichtet 1752 – 1759 an der Stelle einer gotischen Kirche des 12. / 13. Jahrhunderts, herrlicher Rokokobau, Deckengemälde und Altarblätter von Anwander und Onghers, prächtige Kanzel von Keßler, Stukkaturen von Steiner. Hinter der Kirche Augustinerkloster seit 1279. Neben der Kirche die

 

18 Alte Aula:
des ehemaligen Gymnasiums (1689) mit hervorragender barocker Stuckdecke von Zeni (1692 / 93), heute Nebenstellen der Stadtverwaltung. Folgt man der Straße am Alten Gymnasium entlang und biegt am Ende des Gebäudes nach rechts, sieht man jenseits des sich öffnenden Platzes den

 

19 Dicken Turm:
ältestes Stadttor (um 1240), später Lochgefängnis, daneben jetzt Jugendhaus der Augustiner. Am alten Gymnasium führt der Weg nach rechts zurück zum Ausgangspunkt, dem Parkplatz am Oberen Tor P2.

 

 


Haben wir jetzt Ihr Interesse geweckt? Dann fahren Sie nach Münnerstadt und spazieren Sie durch die Gassen unserer schönen Stadt.

Auf Wiedersehen in Münnerstadt!

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