8 Wanderwege in und um Münnerstadt

E2 Flyer Extratour.pdf
Adobe Acrobat Dokument 530.4 KB

 

  

Rundweg 1

Münnerstadt – Maitalweg

Länge ca. 4 km

Start: Parkplatz am Oberen Tor


Wir unterqueren beim Oberen Tor die Umgehungstrasse und Bahngleise um ins Maital zu gelangen. Der geschotterte Weg führt uns hinauf zu einem alten Sühnekreuz – im Streit um ein Mädchen geschah hier ein Mord – zu einer Teerstraße. Jenseits der Teerstraße gehen wir auf einem schmalen Waldpfad nach rechts zur Bushaltestelle „Klinik Michelsberg„ (Info-Tafel) und durch Mischwald – am Waldausgang schöner Blick ins Lauertal und auf die Stadt – hinunter zu unserem Ausgangspunkt.

 


Rundweg 2

Münnerstadt – Ruine Michelsberg                

Länge ca. 7,5 km

   

Wir unterqueren am Bahnhof die Gleise und verlassen den „Michelsgrund-

weg“. Nach einigen Schritten auf Waldboden geht es zügig bergauf zur „Kleinen Windsburg“ (Blick aufs Lauertal und die Rhön). Über die „Große Windsburg“ (Informationstafel) führt uns der Weg zum Aussichtsturm „Reichenbacher Blick“ am Nordabhang des Michelsberges. Wir blicken vom Sodenberg bis zur Hohen Geba und den Thüringer Wald. Über den „Burg-häuser Blick“ kommen wir zur Ruine der „Michelskirche (Informationstafel)“ ehe wir nach Burghausen hinunter und dann zur Bushaltestelle „Klinik Michelsberg“ hinaufgehen. Durch Mischwald geht es zu unserem Ausgangs-

punkt zurück. Am Ende des Waldes hat man einen schönen Blick ins Lauer-

tal und auf die Stadt.

 

 

Rundweg 3

Münnerstadt – Maria Bildhausen „Über die Dörfer“

Länge ca. 22 km

 

Vom Oberen Tor aus gehen wir durch die Stadt bis zum Jörgentor, biegen dann nach rechts in die Friedhofstraße ein, halten uns unmittelbar nach dem Friedhof links und erreichen den Wiesenwanderweg „Obere Au“ der lokalen Agenda 21, den wir bis Althausen rechts der Lauer folgen. Hinter der Nachbarortschaft Brünn gelangen wir auf den in östlicher Richtung kräftig ansteigenden Weg auf die Höhe, von wo ein Blick zurück lohnt. Wir wandern hinunter ins Wannigtal und bachaufwärts bis zum Tierheim Wannigmühle. In östlicher Richtung führt der Weg bergauf nach Wermerichshausen von wo man einen schönen Blick über die Gegend hat. Von dort geht es in nörd-

licher Richtung nach Kleinwenkheim. Nach der Überquerung der Staatstraße (St 2282) gelangen wir in östlicher Richtung am Waldende links nach Maria Bildhausen.

Das Kloster bietet uns eine Einkehrmöglichkeit (mit Biergarten) . Auch ist eine Besichtigung möglich. Durch den schönen Bildhäuser Buchenwald an der Anna-Kapelle vorbei, führt der Weg über den Ortsrand Fridritt nach Münnerstadt. Vor der Stadt bietet uns der Verlobungstempel eine schöne Panorama-Aussicht auf die Stadt Münnerstadt.

 

   

Rundweg 4

Münnerstadt – Fridritt „Den Bach entlang“

Länge ca. 18 km


Bis zum Tierheim Wannigmühle wie Rundweg 3.

Wir wandern in nördlicher Richtung bachaufwärts am Tierheim Wannigmühle vorbei bis zur Staatsstraße. Wir überqueren sie und kommen auf dem Wiesenweg neben dem Edelbach nach Fridritt (sehenswerte Wallfahrts-kirche). Am nördlichen Ortsende nehmen wir den nach „Münnerstadt“ aus-

geschilderten Wanderweg, den wir nahe der Schlegelwarte, die wir jenseits der BAB sehen, verlassen um nach Althausen hinunter zu gehen. An einem Feldkreuz vor Althausen, führt ein Höhenweg in westlicher Richtung mit schöner Sicht auf das Lauertal über die BAB nach Münnerstadt.

  

    

Rundweg 5

Münnerstadt – Talhof – Talkirche

Länge ca. 13 km

 

Wir gehen wie bei Rundweg 6 bis zur Bahnbrücke und verlassen dann den Talweg rechts nach ca. 200 m. Auf einem unbefestigten Weg, der durch den Wald hinaufzieht zum „Hainturm“, einem alten Wartturm wo Bänke zur Rast einladen. Durch lichten Kiefernwald und Wacholderbestände erreichen wir die „Bildeiche“. Danach gehen wir durch artenreichen Laubwald talwärts, überqueren den rechts unseres Weges gelegenen Höhenrücken und kommen hinunter in den „Finsteren Grund“ (im Frühjahr begleiten den Abstieg Seidelbast und Traubenhyazinthen). Bald sind wir am Talhof

(Erfrischungsmöglichkeit) und wandern nach links an der sehenswerten Talkirche vorbei nach Münnerstadt zurück.                  

  

    

Rundweg 6

Münnerstadt – Dippachsquelle                

Länge ca. 9,9 km

 

Vom Oberen Tor aus gehen wir etwa 1 km auf dem Teerweg, der zur „Tal-

kirche“ führt. Bei der Brücke über den Talbach bleiben wir entweder auf dem Teerweg oder benutzen bis zur Bahnbrücke den Wiesenpfad neben dem Bach. Bei der Bahnbrücke gehen wir nach rechts ins Dippachtal. Am Wal-

drand sehen wir – je nach Jahreszeit – Küchenschellen, Waldanemonen, Orchideen und Silberdisteln. Ehe der Schotterweg kräftig ansteigt wandern wir rechts zur Dippachquelle (Informationstafel) und bergauf bis zu einer Wegspinne, dann durch Mischwald und das enge „Tränktal“ hinab zum Talweg, auf dem wir Münnerstadt erreichen.

 

Rundweg 7

Wacholderwanderweg                

Länge ca. 6 km


Wir verlassen den Parkplatz Oberes Tor in südlicher Richtung und gehen auf dem Talweg bei der ersten Kreuzung nach links und kommen auf den Schwimmbadweg.

Nach 100 m in östlicher Richtung stadteinwärts verlassen wir den Schwimm-badweg und gehen bergauf zum Parkplatz am Wanderweg. Der Rundweg führt in südlicher Richtung durch die Wacholderheide vorbei an der Panoramatafel mit herrlichem Blick über Münnerstadt und in die Rhön. Der Rundweg führt wieder zurück zum Parkplatz des Wanderweges. Den Parkplatz oberes Tor erreichen wir auch über die Stadt oder über den gleichen Weg zurück.

 

  ...im "Naturschutzgebiet Wacholderheiden südlich von Münnerstadt“

Ein erlebnisreicher Naturlehrpfad durch das Münnerstädter Tal in neun Stationen.

 

    

  . . . auf dem Naturlehrpfad Wacholderheide!

 

Als Besucher des Naturlehrpfades Wacholderheide im Münnerstädter Tal erleben Sie ein kostbares Stück Natur.

 

Die verschiedenen Stationen zeigen Ihnen vielfältige Lebensräume von Tieren und Pflanzen. Gleichzeitig erfahren Sie, wie sich diese Lebensräume - oft durch den Einfluss des Menschen - entwickelt haben. Wir wünschen Ihnen einen
informativen und spannenden Spaziergang durch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Region Wacholderheide!

 

Der Wacholder-Wanderweg....

 

             ....Faszinierende Naturvielfalt entdecken

Der Naturlehrpfad "Wacholder-Wanderweg" ist ein Projekt des Arbeitskreises Soziales Leben / Freizeit im Rahmen der Lokalen Agenda 21.

 

Die Informationstafeln sollen Einheimischen und Besuchern die faszinierende Kulturlandschaft der Wacholderheiden nahe bringen und das Interesse an weiteren Erkundungen wecken.

 

Das heutige Naturschutzgebiet entstand im Laufe der Jahrhunderte durch überweidete Wälder. Durch die Schafbeweidung in Münnerstadt entwickelten sich unterschiedliche Lebensräume für zahlreiche schützenswerte Tiere und Pflanzen. Der Naturlehrpfad ist ein Beitrag, dieses Stück Heimat für die Münnerstädter Bevölkerung zu sichern.

 

 

Die Streuobstwiese....

 

             ....Kulturbegleiter der Menschen

Entlang des Naturlehrpfades Wacholderheide finden sich Reste der frankentypischen Streuobstwiesen. Diese traditionelle Form des Obstanbaus hat ihre Wurzeln rund 5.000 v. Chr. und zeichnet sich durch robuste und pflegeleichte Sorten aus, die weitgehend ohne chemische Dünge- und Schädlingsbekämpfungsmittel auskommen.

Heute sind die Streuobstwiesen aufgrund der Nutzung der Flächen als Bauland, des Ausbaues der Straßen und der intensiven Landwirtschaft in ihrer Existenz bedroht. Um so wichtiger ist es, die verbliebenen Streuobstbestände zu schützen und wieder zu erweitern.
 

 

 

Das Münnerstädter Panorama

Die Panoramatafel zeigt Münnerstadt, eingebettet in das Lauertal, mit seinen wichtigsten Sehenswürdigkeiten und seiner Lage vor den Toren der Rhön. 

 

Die Wacholderheide....

 

             ....Leben unter Extrembedingungen

Durch Beweidung, Trockenheit, große Hitze, basisches Bodenmilieu und Nährstoffarmut entstand unsere heutige Kulturlandschaft.

Den extremen Bedingungen der Wacholderheidelandschaft haben sich Tiere und Pflanzen wie Küchenschelle oder Schlingnatter hervorragend angepasst. Sogar bedrohte und seltene Arten wie der Grünblaue Bläuling finden hier ein Rückzugsgebiet.

 

 

Landwirtschaft einst und jetzt

Einen gravierenden Wandel hat die Landwirtschaft in und um Münnerstadt in den letzten 50 Jahren erfahren.

Durch das "Höfesterben" schmilzt die Zahl der Betriebe kontinuierlich. Heute dominieren wenige Großunternehmen mit spezieller Ausrichtung und großen Anbauflächen.
 

 

 

Lebensraum Hecke

 

Hecken prägen als wesentlicher Bestandteil der Kulturlandschaft das Bild der Münnerstädter Wacholderheiden. Der dichte Bewuchs bietet zahlreichen Tieren und Pflanzen verschiedenste Lebensräume.

Hecken haben viele nützliche Funktionen; so bilden sie natürliche Abgrenzungen, verbinden Landschaftselemente und bieten Schutz.

 

 

Der Talwassergraben

Im Münnerstädter Tal wird das Trinkwasser für den Münnerstädter und Kissinger Raum gefördert.

Große Auswirkungen auf den Grundwasserfluss hat der Münnerstädter Graben mit seinen verschiedenen Muschelkalkschichten.
 

 

 

Geologie des Münnerstädter Raumes

Die erdgeschichtliche Entwicklung des Münnerstädter Raumes ist von zahlreichen Überflutungen durch das Meer geprägt.

Buntsandstein, Muschelkalk sowie Keuper prägen deshalb die Geologie dieser Region. Die Mineralsalze des Untergrundes reichern das Grundwasser der Umgebung an.

Kurorte wie Bad Kissingen, Bad Bocklet und Bad Brückenau verdanken diesen Salzen ihre Mineralwässer.
 

 

 

Ackerwildkräuter und Vertragsnaturschutz

Besucher des Wacholder-Wanderweges können hier noch selten gewordene Ackerwildkräuter wie z.B. die Haftdolde oder den Acker-Rittersporn bestaunen.

Die moderne Landwirtschaft mit Düngung und Schädlingsbekämpfung hat jedoch auch viele Arten verschwinden lassen.

Heute gibt es spezielle Schutzprogramme für die Ackerwildkräuter, die nicht nur das Landschaftsbild bereichern sondern auch heute noch wegen ihrer Heilwirkung für medizinische Produkte genutzt werden.
 

  

Der Wacholder-Wanderweg: 

 

 

Hier geht's los - viel Spaß! 

Rundweg 8

Wiesenwanderweg                

Länge ca. 6 km

 

Der Weg verlässt den Parkplatz in östlicher Richtung über die Veit-Stoß-Straße, Kapellengasse, Anger, Jörgentor-Straße durch das Jörgentor, Friedhofstraße und Musikschulweg zum Ausgangspunkt.

Von dort aus führt der Weg an der rechten Seite entlang der

Lauer nach Althausen und durch den Wiesengrundweg entlang der Staatsstraße 2282 auf der linken Seite der Lauer zurück.

 

 

Entdecken sie die idyllischen Wiesenauen entlang der Lauer!

Ihren Rundgang durch die Wiesenauen können Sie von zwei verschiedenen Stellen aus beginnen: ein Startpunkt befindetsich am Münnerstädter Eisweiher, alternativ können Sie sich aber auch vom Dorfplatz in Althausen aus auf den Weg machen.

Anzahl Stationen: 10
Schwierigkeitsgrad: leicht

1 Übersichtstafel am Eisweiher

Ein Startpunkt für den Wiesenwanderweg ist der Eisweiher nordöstlich des Friedhofes in Münnerstadt. Der Rundweg mit zehn Stationen verläuft zwischen der Kernstadt und dem Stadtteil Althausen.

2 Das Pfauenbrünnchen

Der Brunnen mit dem märchenhaften Namen wurde 1830 erstmals urkundlich erwähnt. Seitdem ist der lauschige Platz, um den sich zahlreiche Geschich-

ten ranken, ein romantischer Treffpunkt für verliebte Pärchen.

3 Das Auwäldchen

Das idyllische Wäldchen wurde vor gut 20 Jahren

als natürlicher Hochwasserschutz wieder neu angepflanzt. Besonders Silberweiden und Schwarzpappeln säumen nun das Ufer. Mit den Pflanzen sind auch viele seltene Tierarten zurückgekehrt, wie z.B. der Teichrohrsänger.

4 Das Stauwehr Obere Au

Das Stauwehr versorgte die drei städtischen Mühlen sowie die umliegenden Wiesen mit Wasser.
Zudem diente es den Münnerstädter Bürgern Jahrzehnte lang auch als Badegelegenheit.

5 Der Fledermauskeller

Der alte Lagerkeller in Althausen ist ein beliebtes Winterquartier von Fledermäusen. Im Sommer schlafen die nachtaktiven Tiere lieber in Dachstühlen, Felsspalten oder Baumhöhlen.

6 Übersichtstafel Althausen

 Auch vom Althäuser Dorfplatz aus können Sie Ihren Spaziergang durch die Wiesenauen starten. Neben einer Information über den charmanten Ortsteil finden Sie hier nochmals die Übersichtstafel zum gesamten Rundweg.

7  Die Auwiese

Auf den Lauer-Auwiesen sind besonders Wildkräuter wie Sauerampfer und Wiesen-Storchschnabel (s. Foto) heimisch.
Die Feuchtgebiete sind zudem letzter Rückzugsort für gefährdete Wiesenbrüter wie Rotschenkel oder Uferschnepfe.

8 Autobahn Lauertalbrücke

 Auf der bayerischen Seite der nach Erfurt führenden A71 ist die Lauertalbrücke das größte Bauwerk. Sie spannt sich in maximal 45 Metern Höhe über das Tal.

9 Das Insektenhotel

 Das eigens errichtete Insektenhotel bietet Nistmöglichkeiten für Mauer- und Sägehornbienen, Sandwespen sowie Ohrwürmer. Um die Ansiedelung zu fördern, wurden zudem in der näheren Umgebung insektenfreundliche Pflanzen angebaut.

10 Die Lauer

 Im sauerstoffreichen Wasser der Lauer tummeln sich neben zahllosen Insekten auch viele verschiedene Fischarten wie z.B. Bachforelle, Äsche und Gründling. Dieses reichhaltige Nahrungsangebot lockt nicht nur den Graureiher (s. Foto) an: In den bewaldeten Uferbereichen brütet sogar der seltene Eisvogel.

Der Wiesenwanderweg

Hier geht's los - viel Spaß!

  

 

 

Finanzierung:

Bayer. Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen

mit anteiliger Co-Finanzierung durch die Europäische Union

 

Nähere Infos:

KulTourisMus im Schloss

Deutschherrnstr. 18

97702 Münnerstadt

Tel.: 09733 / 787482

Fax: 09733 / 787483

Mail: info@kultourismus-im-schloss.de

 

Impressum:

Agenda 21

Arbeitskreis Soziales Leben / Freizeit

97702 Münnerstadt

Termine Rhönklubzweigverein Münnerstadt
Termine RKZV.pdf
Adobe Acrobat Dokument 39.1 KB

Öffnungszeiten:

 

Montag: geschlossen

Di.-Fr.   10 bis 16 Uhr

Sa.        10 bis 14 Uhr

So.        13 bis 17 Uhr

Sonntags

ab 13.00 Uhr geöffnet

Kartenvorverkauf hier!

 

 

Impressum:

 

KulTourisMus im Schloss

Vorstand Inge Bulheller

Deutschherrnstr. 18

97702 Münnerstadt

 

Tel.:  09733/78 74 82

Fax:  09733/78 74 83

 

E-Mail: info@kultourismus-im-schloss.de

 

Internet: www.kultourismus-im-schloss.de

 

Steuer-Nummer:

205/114/50501